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Frühzeitig hat sich die Stadt als sogenannte „Brundtland-Stadt“ verstanden, und sich somit den Klimazielen der UNO von 1990 verpflichtet. In diesem Langzeitprojekt hat die REWOGE nicht nur ihre Bestände energetisch saniert und dabei einen ganzheitlichen Entwicklungsansatz verfolgt. Klimaschutz beim Wohnen sollte bezahlbar bleiben. Diese Herausforderung ging die REWOGE in vielen Einzelprojekten an, verknüpfte technische Möglichkeiten und hat externe Kompetenz (Energie- und Wärmeversorgung, Umwelt- und Naturschutz) eingebunden, sowie das Know-How skandinavischer Wissenschaftler*innen genutzt. Das Nachhaltigkeitsprofil wird laufend weiterentwickelt: Im aktuellen Energieprojekt wird Mieterstrom aus Solaranlagen bereitgestellt mit dem Ziel, 69 Prozent des Bestands mit Solarstrom zu versorgen. Die CO2-Emissionen je Wohnung konnten mit dem Maßnahmen-Mix auf 0,17 Tonnen je Wohnung gesenkt werden und liegen damit deutlich unter den Klimaschutzzielen für 2020.

Noch einmal die Jury:

Das städtische Wohnungsbauunternehmen hat nach der Wende von Anfang an in großen Dimensionen gedacht, Ziele formuliert, sowie Partner und wissenschaftlichen Sachverstand eingebunden. Vorbildlich werden Bestand und Neubau sozial- und umweltverträglich bewirtschaftet. Der REWOGE ist in technischer und gesellschaftlicher Hinsicht ein Vorzeigeprojekt gelungen, das seinesgleichen sucht.“