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Die „Gewohnt gut“-Jury zeichnet das Beteiligungskonzept im Rahmen eines Schülerwettbewerbs zur Farbgestaltung von Häuserfassaden im vom Stadtumbau betroffenen Quartier „Am Stadion“ aus. Durch die Einbindung der jungen Bewohner*innen wurden die Identitätsbildung und der „Kiezgedanke“ gefördert und gleichzeitig die Gestaltung des Wohnumfeldes positiv beeinflusst.

BBU-Vorstand Maren Kern gratuliert: „Dieses Projekt zeigt beispielhaft, dass durch Abriss auch Neues entstehen kann. Der REWOGE gelingt es durch die gezielte Beteiligung der jüngsten Bewohner*innen an der Neugestaltung des Quartiers, die Identifikation mit dem eigenen Kiez generationsübergreifend zu stärken. Das Unternehmen beweist damit, dass intelligente Partizipation die Akzeptanz von Stadtumbau nachhaltig stärken kann und einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass Quartiere als Zuhause empfunden werden. Für diesen beispielhaften Beitrag zur Aktivierung und Stabilisierung von Kiezstrukturen wird die REWOGE heute hoch verdient mit dem Qualitätssiegel ‚Gewohnt gut – fit für die Zukunft’ ausgezeichnet.“

Ines Jesse, Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, sagt im Vorfeld der Vergabe des Siegels: „Stadtentwicklung geht alle an, auch Kinder und Jugendliche. Sie sind die Bewohner und Entscheider von morgen. Damit sie sich auch heute schon ernstgenommen und wohlfühlen in ihrem Wohnumfeld, ist es eine tolle Idee die Kinder bei der Fassadengestaltung im Stadtumbaugebiet miteinzubeziehen. Die Kooperation mit der ortsansässigen Grundschule und der Stadt Rheinsberg sind eine wichtige Investition in die Zukunft und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl im Kiez und der ganzen Stadt. Damit kann das Unternehmen zum Erhalt und der Entwicklung stabiler Nachbarschaften und zukunftsfähiger Wohnquartiere beitragen.“

Stephan Greiner-Petter, Geschäftsführer der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH, freut sich über die Ehrung: „Durch dieses Projekt ist es uns gelungen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit der im Quartier lebenden Kinder und Jugendlichen für eine nachhaltige Aufwertung des Wohnumfeldes zu nutzen. Im Mittelpunkt stand dabei von Anfang an das ‚Miteinander‘. Besonders stolz sind wir deshalb auf den großen Zuspruch unserer Mieterinnen und Mieter und die positive Entwicklung des gesamten Wohnquartiers. Wir freuen uns, dass die ‚Gewohnt gut‘-Jury unseren Einsatz heute mit dem Qualitätssiegel belohnt.“